Donnerstag, 19. August 2010

Konzerte im Kunstsommer – aktuelle Übersicht



Der Kunstsommer lebt von seiner Spontanität – viele Ideen ergeben sich erst aus den Workshops, entstehen aus neuen Kontakten ... Das gilt besonders für die Konzerte. Daher hier ein erster Überblick über die spannendsten Angebote:

Neu im Programm ist am Montag, dem 23. August um 20:00 Uhr im Rittersaal des Alten Rathauses ein Gesprächskonzert der Kunstsommerdozenten Prof. Matias de Oliveira Pinto (Cello) und Prof. Helge Slaatto (Violine). Es begleitet Risa Adachi am Flügel.
Helge Slaatto ist seit 1992 Professor für Violine an der Hochschule für Musik Detmold/Münster. Er ist seit 1993 Konzertmeister des Athelas-Ensemble Kopenhagen. 1952 in Oslo geboren, studierte er bei Maria Lidka, Sandor Végh und Dorothy Delay. Bekannt ist er vor allem durch seine umfangreiche solistische Tätigkeit, u.a. mit dem Koenig Ensemble London, mit dem Koechlin Ensemble, beim Bergen Festival, beim Cantiere Internazionale d`Arte in Montepulciano. Er gab mehrmals Sommerkurse beim Kozani-Festival in Griechenland. Helge Slaatto und Frank Reinecke (Kontrabaß) spielen seit 1985 zusammen zeitgenössische Kammermusik. Die Kritik schreibt: "Ein Klangpanorama dessen, was in der Neuen Musik mit der Violine möglich ist."
Matias de Oliveira Pinto stammt aus São Paulo. Bereits mit 18 Jahren wurde er Lehrbeauftragter an der Musikhochschule in Curitiba (Brasilien). Mit einem Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung studierte er in Berlin bei Prof. Eberhard Finke und in Budapest bei Prof. Csaba Onczay. Meisterkurse bei Antonio Meneses, Gerhard Mantel, William Pleeth und Paul Tortelier. Konzertreisen führten ihn durch Südamerika, Europa, USA, nach Japan, Australien und nach Neuseeland. Seit 1991 unterrichtet er u.a. an der Berliner Musikhochschule. Zum Sommersemester 2005 folgte er einem Ruf an die Musikhochschule Münster. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Matias de Oliveira Pinto ein gefragter Cello-Pädagoge.
Freuen Sie sich auf ein farbiges, klangreiches Konzert mit vielen neuen Akzenten.
Der Eintritt ist frei.

Am Donnerstag, dem 26. August um 20:00 Uhr vibriert die Luft in der KulturSchmiede: Rafael Cortes y grupo bieten ein Flamencogitarrenkonzert der Meisterklasse: Herzblut wird an einer besonderen musikalischen Schnittstelle vergossen:
„Einer der größten Hoffnungsträger der internationalen Flamenco-Szene“, so lautet das Urteil der Presse über den 33jährigen Ausnahmegitarristen Rafael Cortés. Standing Ovations sind für den gebürtigen Essener keine Seltenheit. Cortes entstammt einer Flamenco-Dynastie, die ursprünglich in Granada ansässig war. Der Reiselust seiner Eltern ist es zu verdanken, dass er und seine Familie heute ihren Wohnsitz in Essen haben. Mit drei Jahren entdeckte er seine Liebe zur Gitarre. Der Großvater schenkte ihm das erste handgefertigte Instrument und übernahm die ersten Lehrstunden. In seine musikalischen Entwicklung flossen moderne und klassische Elemente ebenso ein wie Elemente des Latin und des Jazz ein. Auch wenn seine Interpretationen und Kompositionen von seinem ganz persönlichen Stil geprägt sind - die Tradition des Flamenco ist stets gegenwärtig. Mehrere CDs und vor allem die Zusammenarbeit mit internationalen Stars des Flamenco wie zum Beispiel Carmen Ledesma, Concha Vargas, Javier Baron oder Tomas de Madrid zeigen die Qualität seiner Musik. Nicht nur in Deutschland und Spanien, auch in der Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn und Holland wird er enthusiastisch bejubelt.

Der Eintritt beträgt 14,00 €/erm. 11,00 € - Karten gibt es an der Abendkasse und in den Stadtbüros (Tel.: 02931 / 89-1143)

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